Reflexmuster

prägen sich durch unwillkürlich gehemmte Energie, auch als Fehlhaltungen. Das kann sich lange Zeit beschützend und gut anfühlen, allerdings auch „irgendwie verkehrt“. Es bremst sich dann diffus gefühlt  befriedigende Erlebnisfähigkeit aus, auch sinnvolle Handlungsmöglichkeiten, kann zu Krankheitsentstehung beitragen und zu Teufelskreisen. Solche Muster sind ansatzweise schon vorgeburtlich entstanden im Stressmodus der Mutter, immer durch einseitige Angstwirkungen, unverarbeiteten Schreck oder auch Schock. Solange diese Erfahrungen nicht hinreichend verdaut oder eingehender verarbeitet werden können, werden sie weiterhin überformt, verstärkt durch aktuellen Stress und unlösbar scheinende Konflikte. Sie wirken unbemerkt eingeschlossen als Körper- und Denk- bzw. Handlungsmuster, die man vielleicht lange Zeit blindlings für selbstverständlich hält und für unentrinnbar.

Erst wenn du dich subjektiv beeinträchtigt fühlst und die Ahnung kommt, es könnte und müsste anders gehen, kommt dir vielleicht Veränderung durch Nacharbeiten wünschenswert vor. Möglich wird das erst durch wohlwollenden Umgang.

Etwa wiederkehrende Spannungsgefühle im Bauch- oder Brustraum (kardiologische Untersuchungen sind unerlässlich), starke Spannung im Kopf, im Kieferbereich (trotz Beißschiene) oder im Becken, das leise Gefühl, keinen guten Stand zu haben auf den eigenen Füssen, häufiges Festhalten und Einschränken des Atems, hochgezogene Schultern, ständige Neigung zum „Buckel“ oder zur Beuge nach hinten aus dem Hohlkreuz, unklares Körpergefühl in einigen Körperbereichen oder überhaupt, sich im eigenen Körper nicht zu hause fühlen.. etc.

Himmelreich ist ein Zustand des Herzens. Friedrich Nietzsche