Biodynamik – Körperpsychotherapie

ist eine Abkürzung für Biodynamische Psychologie® – Schule für Körperpsychotherapie, auch Gerda Boyesen-Methoden® genannt von ihrer Begründerin. Das Spektrum umfasst Körperarbeit und einzigartige Methoden der Massage-Berührung in Resonanz mit inneren Rhythmen.
Es ermöglicht energetisch tiefgreifende Regeneration und Klärungsprozesse.  Vertrauensvolle Lebensfreude entsteht, Wertgefühl, innere Sicherheit und Integrität, Kreativität und mehr  Heiterkeit im Umgang mit Herausforderungen. Bestens geeignet zur unmittelbar wohltuenden Regulierung von Stress und zur qualitativ gewinnbringenden Unterstützung in Krisen.

Biodynamische Massage

berührt wohltuend die Seele
durch Körperbereiche und Körperschichten –  immer passend zur Situation und zu deinem Anliegen, in gemeinsamer Abstimmung, im Blick auf dynamische Ausgleichung und Lebendigkeit deiner inneren Zirkulation  – Haut und Haar, Bindegewebe, Faszien, Muskeln, Kopf und Gesicht, vielleicht Aura oder eine Fingerspitze und so weiter.

In einfühlsamer Resonanz mit inneren Rhythmen und deinem Empfinden belebt sich dein Körpergefühl und deine Wahrnehmung verfeinert sich. Es entstehen mehr Leichtigkeit und Helligkeit, sogenannte Echo-Effekte, spürbar sanftes Strömen plasmatischer Flüssigkeit und so weiter. Dein Körperselbst stärkt sich auch jenseits sprachlich-gedanklicher Vorgänge in gemeinsamer Bezogenheit.
Belebung und Beruhigung regen unwillkürlich Selbstheilungskräfte an, eigentlich die organische Selbstregulierung: Innere Rhythmen stellen sich vorteilhafter ein und innere Räume werden spürbar, vielleicht als begrenzende  Eigenheit oder wohltuende Unendlichkeit, vielleicht beides, innerlich verbindend. Nicht nur wird seelisch noch Unverdautes besser verdaut und im belebten Stoffwechsel viel besser entgiftet, nicht nur kann lang verdrängtes Schlafbedürfnis aufkommen und äußerst wohltuender Schlaf, es löst gehemmte Energie. Unweigerlich erneuern sich Wechselwirkungen von Körper, Geist und Seele.

Wenn dabei dein Wunsch aufkommt nach Beachtung bedrängenden Gefühle und Themen, wird das eingehender entfaltet im körperorientierten Gespräch, sofern das vorher so abgestimmt wurde und es nützlich erscheint. Dabei wird behutsam die Umorientierung einschränkender Stressmuster begünstigt.

„Ich spüre da was, das zu mir gehört, das ich noch nicht genau sagen kann.“

Peristaltik-Methode

Während der Massage-Arbeit wird die archaische Stimme aus dem Bauch durch ein besonderes Stethoskop hörbar, zum Feedback und zur Dosierung. Das ereignet sich, sobald „Stress verdaut“ wird und die pulsierenden Peristaltikbewegungen im Darm einsetzen. Hörbar gluckernd, grollend, knurrend, bröckelnd, quietschend, wild oder leise plätschernd – unwillkürlich hat dich dann dein Nervensystem in Entspannung versetzt. Das ist eigentlich ein lebensnotwendiger Vorgang und geschieht üblicherweise unwillkürlich im alltäglichen Ablauf in Ruhephasen, nachts in Verbindung mit Träumen.

Energetische Irritationen

Jeder kennt allerdings, wie dieser lebensnotwendig entspannende Ausgleich von Stress durch ungewöhnlichen Stress irritiert sein kann oder sogar anhaltend blockier ist:
Du „kommst einfach nicht runter“ und mit Willkür ist dem kein Beikommen, nicht beim allerbesten Willen. Manchmal merkst du an alarmierenden Empfindungen überhaupt erst, dass ungewöhnlicher Stress entstanden ist: Leibschmerz oder Krampf, z. B. im Kopf, Zahnbereich, Brust, Magen oder Darm, eine merkliche Aufwallung des Blutdrucks, Schwindel, Schlafstörung, eine plötzlich Unregelmäßigkeit des Herzrhythmus oder des Stoffwechsels, wie Appetitlosigkeit, Heißhunger, ein Ausscheidungsproblem, plötzliche Erschöpfung, Spannungsschmerz, Ohrpfeifen, ein entzündlicher Vorgang, unerklärlich plötzliche Bedrücktheit und so weiter.
Sobald keine ausgewachsene somatische Erkrankung feststellbar ist und das häufiger auftritt, schleichen sich leicht Gewohnheiten ein, die auf Dauer vielleicht nachteilig wirken, oder es führt zu vermeintlich harmloser Medikamenteneinnahme mit möglichen Nebenwirkungen.

Je früher, desto besser: Irritationen  lassen sich energetisch abfedern und in ihrem Ausmaß oder ganz vermeiden – durch entsprechende Körperarbeit und Massage-Berührung. Meistens  entfaltet sich daher ein tieferer Selbsterfahrungsprozess mit einigem Gewinn.

Massage und Bewegung

Es ist überhaupt nicht zwingend notwendig, dass du spezielle Bewegungsarten ausübst Allerdings gilt es in ganzheitlichen Körper-Seele-Geist-Traditionen als unerlässlich, ist aus medizinischer Sicht empfehlenswert und zumindest ich kann mir mein Leben gar nicht vorstellen ohne, auch wenn meine Bereitschaft dazu schon allen Arten der Schwankung erlegen war. Tatsache: Alle Arten der Biodynamik-Massage-Berührung können durch die angenehm belebte Körperwahrnehmung deine Lust anregen zu aktiver Körperpraxis, falls  du sie verloren hast oder nicht kennst, vielleicht eine für dich stimmige erst noch entdecken möchtest?  Z.B. biodynamisches Stretching und Jelly-Fish-Folgen mit Beckenübungen, die zudem den Rücken belebend entspannen und belebend in Arme und Beine hineinwirken, Feldenkrais, Yoga, Qi Gong, Tanz, Kampfkunst, Sport oder genussvoll erweitertes Yoga-Bewegen zum Durchatmen und so weiter. Diese Massage kann den Zugang zum Meditieren erleichtern und meditative Erfahrung bahnen und intensivieren. Einige Arten können die belebende Wirkung aktiver Körperpraxis sogar tendenziell ersetzen, wenn du zu erschöpft oder gesundheitlich sehr eingeschränkt bist.

Biodynamisch-psychologische Arten der Achtsamkeit

fördern die Wahrnehmung innerer Räume und Regungen, auch kleinster Körpersignale – so natürlich Achtsamkeit, zunächst für dich selbst und unweigerlich für andere. Besonders die Arten der Berührung können allerdings unmittelbar effektiver und nachhaltig subtiler wirken als gängiges Achtsamkeits-Training, Yogapraktiken und ähnliches, auch weit subtiler als Bioenergetik und CoreEnergetik.
Das beruht auf der Orientierung an deinem Wohlbefinden in subtilem Dialog, in Resonanz mit der „eigenartigen“ Stimme aus dem Bauch und mit  Impulsen von innen. So lassen sich auch tiefer sitzende Stressmuster  vorteilhaft berühren und ausrichten, nachhaltig und ohne zu puschen, in deiner Zeit.

Die Biodynamische Psychologie ist wie Bioenergetik und CoreEnergetik  aus Sichtweisen und Methoden von Wilhelm Reich (1) hervorgegangen.

Weiblich ?

Intuitiv in Resonanz mit dem Innersten, so lassen sich die Peristaltikmethoden verorten. Zu verdanken ist das weiblicher Erfahrung seit mehr als 300 Jahrtausenden (2), beziehungsweise Gerda Boyesen. Bei ihrer Entdeckung dieser Verfeinerung der Methoden und Sichtweisen von Wilhelm Reich nutzte sie das scheinbar Banale für unmittelbar Wohltuendes und Sublimes „vom Stein zum Diamant.“
Erfahren in reichianischer Körperarbeit zur eigenen Selbsterfahrung, als Mutter und als Psychologin in physiatrisch-psychiatrischer Praxis, verband sie intuitiv „das Sexuelle von Freud (2), das Energetische von Reich (3) und das Spirituelle von Jung (4)“  –  bedeutende Aspekte unterschiedlicher Auffassungen von Psychoanalyse: Freud postulierte bahnbrechend die sexuelle Entwicklung in der Kindheit und entsprechende Konflikte, die es zu lösen gelte. Reich löste bahnbrechend körperlich-energetische Blockaden und gab unmittelbar eigene Lebendigkeit zu spüren. Jung ließ ausdrücklicher als Freud die meist unbewussten gegengeschlechtlichen Aspekte zur inneren Integration entdecken, ebenfalls bahnbrechend – vergleichbar Yin und Yang in ihrer  dynamischen Abhängigkeit zueinander, statt sie unbemerkt zu projizieren mit meist negativen Folgen.

Schockreflexmuster sind Stressmuster

In diesem Verständnis vermittelte Gerda Boyesen in ihrer für mich völlig neuartigen Offenheit äußerst wohltuenden Umgang mit Stress und „Schockreflexmustern“.
Was ich dabei als ungewöhnliche Bereitschaft und Resonanz für das Andere (5) erfahren habe, gehörte für sie zum essentiellen Gespür für die „Primärpersönlichkeit“ unterhalb dieser Reflexmuster. Dieses sogenannt „Primäre“ zeigt sich als Spur, sobald jene angstvoll schützenden – aber vielleicht irgendwann auch beengend erlebte Muster – mal nachlassen, in lustvoll gewährender Bezogenheit und stimmiger Resonanz (6). Erfahrungsgemäß lässt sich nur auf dem Weg nach und nach diese natürlich wirkende Dimension des Selbst mehr entfalten und gewinnbringend alltäglich integrieren.

Bestärkt vor allem von ihren streitbaren Töchtern Ebba und Mona Lisa als erfinderische Kolleginnen, fand das in der turbulenten Aufbruchstimmung seit den siebziger Jahren begeisterten Anklang, bis heute. Bestens kompatibel sind neuere Erkenntnisse der Säuglings-, Bindungs- und Traumaforschung. In manchen Städten entstanden seit Jahrzehnten sogar Ambulanzen für Eltern mit Schrei-Babies.
Einige neurowissenschaftliche Forschungsergebnisse ermöglichen den Rückschluss auf die einzigartige Kostbarkeit der Peristaltikmethoden.

Wirkungsfelder und Sorge für sich selbst

Sichtweisen und Methoden der Biodynamischen Psychologie lassen sich in therapeutischen, pädagogischen, pflegenden, betreuenden und beratenden Zusammenhängen vorteilhaft einbinden, sobald man sich  damit vertraut gemacht hat – und natürlich zur Sorge für sich selbst. Das gilt meiner Erfahrung nach auch für Künstler, Mütter, Väter und  jeden, der sich davon angesprochen fühlt. Auch Menschen in Führungspositionen und Arbeitskollektive können davon „profitieren“.

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1  Wilhelm Reich – psychoanalytisch orientierter Arzt – gilt als Pionier der Körperpsychotherapie. Anders als Sigmund Freud fand er, masochistische Charakterzüge seien keineswegs angeboren, sondern entstehen erst durch fortgesetzt angstvolle Reaktionen auf Entsagung und Unlust. Erst „vollständig erlebte Sexualität“ ermögliche Mündigkeit und eigenes Denken.
Interessantes auch zum Umgang mit Krebserkrankungen im Dokumentarfilm:
„Wer hat Angst vor Wilhelm Reich?“ von Antonin Svoboda und Nicolas Dabelstein, 2009

Massage-Methoden von Gerda Boyesen ermöglichen den Mangel an „vollständig erlebter Sexualität“ gewissermaßen zu kompensieren durch Methoden zum „Schmelzen“ von Energie. Das kann „spirituell öffnen“ und das Erleben von Intimität und Sexualität bereichern.

2  Zu vergegenwärtigen sind hier zwei Aspekte: Zunächst sind Frauen seit Entstehung der Menschheit zwingender und unmittelbarer als Männer konfrontiert mit biologisch rhythmischem Geschehnisse wie Menstruation, Folgen fruchtbarer Sexualität oder zur Verhütung, sie fordern unausweichlicher ihre eingehende Aufmerksamkeit heraus, beziehungsweise erschüttern und beeinträchtigen sie meist nachhaltig , ob negativ oder positiv. Überdies ist achtsame Resonanz in intimer Berührung ganz gewiss nicht allein Frauen vorbehalten, aber durch sie zwingend erforderlich zum Nähren, Hüten und Tragen beginnenden Lebens in ihrem Leib, noch  während und nach dem „Stillen“ geraume Weile –  seit mindestens dreihundert Jahrtausenden, selbst davor in Übergangsformen von Säugetieren zum Sprachwesen.
Allerdings ist die Art und Wirkung der Mütter (auch als Gattinnen) jeher abhängig von ihrer inneren Verfassung und von den Besonderheiten ihrer jeweiligen äußeren Umstände kultureller, wirtschaftlicher, sozialer und perssönlich-privater Art. So vermochten  sie ihre Aufgabe/Funktion/Rolle jeher instinktiv und intuitiv auszuführen, recht und schlecht, bisweilen vielleicht schlecht beraten gegen eigenes Bauchgefühl, vielleicht zu grausam oder einfach genügend gut und womöglich wunderbar. Wunderbar zur Anbetung als gnadenreiche Muttergestalt wurde Maria idealisiert und verehrt. Keineswegs körperlich beschnitten (wie fortgesetzter Brauch auch bei ungezählten MigrantInnen und ihren Töchtern),  galt sie jeher bar des Erotisch-Sinnlichen, entweder durch träumerisch-vergeistigtes Entrücktsein oder populärer als Vorbild für tugendhaft entsagende Unterwerfung bei größter Tüchtigkeit. Nicht alle bedeutenden Maler(eien) zeigten sie so „rein“ ohne weitere Anspielungen. Luc Godard hat das Sublime ihrer Berührung in seinem Film „Maria“ als Teil der Paarliebe vorgestellt, wie es seit Ende der Siebziger Jahre von manchen Philosophinnen der Frauenbewegung thematisiert wurde, neben weiteren Diskursen zum „weiblichen Begehren“  als sexuelles Potenzial.

Exkurs zu Frauen  u n d  Männern:
Dabei sollten Frauen möglichst gefallen, begehrenswert und oder alltäglich nützlich wirken, in maßvoller Unterordnung oder geheimer Regie, wissen wie es geht: hilfreich, belastbar, vielleicht listig, verführerisch oder einfach nur gut, so das Klischee. Komplementär formte das Klischee, wie „ein ganzer Mann“ sich „heldenhaft“ zusammenreißend stähle im standhaften Wettkampf gegeneinander, gelegentlich im  Blutvergießen, wie in vorgeschichtlichen Jahrtausenden die Jäger zur Verteidigung und auf Nahrungsjagd. Deren uralte Abbildungen zeigen ihre erstaunliche Erektion beim Jagen, aufgerichtet wie ihre Waffen oder Elefantenrüssel in Gefahr und Not. Blutig wurde es jeher in kriegerischem Gemetzel gegeneinander, wenn auch Siegreiche am besten unverletzt bleiben sollten, fest wie Fels aus Eisen. Blutig war die Tat als Henker der Verurteilten, im Duell zur Wiederherstellung gekränkter Ehre, als schlagender Student zur Erlangung der Manneswürde. Unblutig war jeher der Wettkampf in treuer Ergebenheit dem Ideal, dem handwerklichen, intellektuellen und geistigen Werk, sein Mann logisch, genialisch, möglichst überlegen, in fortgesetzter Behauptung von Hierarchien und Vormachtstellungen, „edel“ wie vornehm großzügig und gütig oder auch anmaßend grausam. (Realistisch waren und blieben wohl Mischformen) und längst sind neue Erscheinungsweisen der Macht und Übermacht gegen vermeintliches oder real Übermachtiges entstanden.

Solch plakativ knappe Gegenüberstellung soll zugleich die Kürze der Zeitspanne vergegenwärtigen, seit Frauen in einigen Teilen der Welt zunehmend Bildung beanspruchen – statistisch längst erfolgreicher als die neue Generation junger Männer, zudem Rechte, öffentlichen Einfluss und bisher meistens gleiche Formen außerfamiliärer Macht, während das Klischee vom heldenhaften Mannsbild nachhaltig riss und an Verbindlichkeit verliert – vielleicht zu verdanken den Schrecken und Nachwirkungen der höllischen Weltkriege und Massenvernichtungen?
Erst seit den Siebzigern lassen sich Schwangerschaften einfacher dosieren als zuvor. Menstruation ist hygienisch praktischer zu bewältigen, Verhütung wurde einfacher und mittlerweile fühlen sich junge Väter beim Windeln, Tragen, Wiegen und Vorlesen nicht mehr unbedingt wie Sonderlinge oder gar wie Idioten.

3   Sigmund Freud, Begründer der Psychoanalyse besonders durch seine Aussagen zur kindlichen Sexualität und sein Postulat, das Ich sei „nicht Herr Herr im eigenen Haus“. Gerda Boyesen übernahm seineAuffassung zur kindlichen Sexualität, stellte allerdings seine Analytiker- Deutungshohheit auf den Kopf: Statt analytisch-autoritäre Deutung des Unbewussten zu mehr Herrschaft des Ich über das Es ermöglichte sie Entfaltung des Lebendigen und der Versprachlichung aus dem Es: subtil dialogisch durch Gewährenlassen, auch nonverbal, immer im größten Respekt vor schützenden Grenzen. Aus dem Es entstehen so in vertrauensvoller Resonanz erfahrungsgemäß mehr bewusste Vorgänge, weil das in der eigenen Lebens-Zeit geschieht, was nicht forciert wird, sondern beachtet.

4  Carl Gustav Jung, psychiatrischer Arzt, sah den Mensch dynamisch im Prozess der „Individuierung“ im Lauf des Lebens, durch mehr bewusste Ausprägung der „Transzendenten Funktion“ zur Integration eigener Schattenaspekte – ausgelöst durch unvermeidliche Lebenskrisen. Anders als Reich und Freud sah er das im Feld von Sexualität und Spiritualität im Spannungsbogen weiblicher und männlicher Aspekte des Selbst. Das gelte es zu erkennen und zu integrieren wie weitere  „archetypische“ Qualitäten.
Vorgehensweisen von Gerda Boyesen ermöglichen das körperorientiert, so entstehen auch aufschlussreiche innerer Bilder. Ihr Verständnis von „spiritueller Öffnung“  als energetischer Vorgang im (noch) nicht sprachlich Repräsentierbaren wirkt meines Erachtens dauerhaft nur sinnvoll im Zusammenhang mit Erdung und Zentrierung durch entsprechende Körperarbeit und die Beachtung bedrängender Themen. Diese können dann um so vertrauensvoller mehr oder weniger in Betracht gezogen werden.

„DiamantKörper“ bedeutet im tibetischen Mayahana-Buddhismus eigentlich im ganzen Körper und darüber hinaus ins Grenzenlose erstarkte Bewusstheit –  als Vergegenwärtigen dessen, was ist  –  zunächst sich selbst, von innen und außen, gleichermaßen rezeptiv und durchdringend. Darauf hat sich G. Boyesen nie ausdrücklich bezogen.

5  G. Boyesen hat den Begriff des Anderen nicht verwendet.

6  Joachim Bauer, Wie wir werden, was wir sind – Entstehung des Selbst durch Resonanz,  2019 bei Blessing,  und Das kooperative Gen, 2010 bei Heyne